Ein paar Worte zur Genealogie

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Die meisten beginnen mit der Forschung nach den Wurzeln ihrer Herkunft wenn sie von Verwandten deren Dokumente bekommen. Klassiker sind der Ariernachweis mit dem damals benötigten Stammbaum und den Abschriften der Dokumente. Damit beginnt man den eigenen Stammbaum zu zeichnen oder in eines der mittlerweile unzähligen Programme einzutragen und wird entweder zum Sammler und Jäger, oder die ursprüngliche Euphorie verschwindet genau so plötzlich wie sie gekommen ist. Wenn einem jedoch einmal der Jagdtrieb erfasst hat dann sollte man sich an ein paar Richtlinien halten.   Da gibt es die überlieferten Familiengeschichten. Wichtig ist genau zu zuhören und sich alles zu notieren. Man wird später draufkommen, daß nicht alles so gewesen sein kann wie man es hörte. Die Erinnerung kann eben trügen. Besonders im hohen Alter wird so manches verwechselt. Auch sind die Bezeichnungen „Tante“ und „Onkel“ nicht immer im genealogischen Sinn gemeint. Ich kann jedem Familienforscher nur raten jede Information erst einmal zu sammeln und alles was man hört zu hinterfragen. Hat man einmal eine überlieferte Geschichte in seiner Genealogie gespeichert wird sie für nachfolgende Generationen zum Fakt. Wir neigen ja dazu das geschriebene Wort als Tatsache hinzunehmen. Es muss die Regel gelten „Alles was nicht dokumentarisch belegt ist, muss als Gerücht behandelt werden.“ Dann gibt es die Matriken. Online stehen immer mehr zur Verfügung. Die Matriken sind die erste Quelle mit der man die gesammmelten Daten überprüfen kann. Man soll sich aber dabei klar sein, daß auch hier einiges an Fehlerquellen versteckt sein kann. Z.Bsp.:

  • Lesefehler durch den Forscher
  • Schreibfehler durch den Pfarrer
  • Namensgleichheiten

Sind die ersten Hürden erst einmal überwunden und die Handschriften weinseliger Pfaffen aus dem Mittelalter sind kein wirkliches Problem mehr dann beginnt der Spass erst richtig. Stolz ist man auf die Menge der erfassten Personen und vertraümt hängt man seinen Gedanken an die „gute alte Zeit“ nach. Ein guter Familienforscher ist nicht nur ein Datensammler. Er versucht das Leben und die Lebensumstände der einzelnen Menschen zu verstehen. Er malt sich aus wie ein ganz normaler Tag damals ausgesehen haben mag. Was es zu essen gab und wie man es zubereitete. Was hatten die Menschen an? Wie war ihr Leben geregelt? Um euch das Forschen zu erleichtern werde ich auf diesen Seiten alles sammeln was des Genealogen Leben leichter macht.